Ost-West-Disparitäten in Europa: Vergangenheit? An- und Einsichten anhand von ESPON-Projekten.

Steiner
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Steiner

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Stuttgart

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0303-2493

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ZLB: Kws 155 ZB 6802
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Im sozialistischen Teil Europas konnte man bis 1990 kaum an grenzenlose Freizügigkeit denken. 25 Jahre später verlaufen die Grenzen in Europa anders: Grenzen verschwanden und Grenzen entstanden. Die deutsche Einheit ist eng mit der europäischen Integration verbunden. Mit den Erweiterungsrunden sind viele postsozialistische Regionen in den EU-Binnenmarkt eingebunden worden - mit Auswirkungen auf die sozioökonomischen Entwicklungen in diesen Regionen. Die europäische Integrationspolitik war mit der Hoffnung verbunden, dass die Disparitäten zwischen Ost und West schnell aufgehoben würden. Wie Analysen des Europäischen Raumbeobachtungsnetzwerks ESPON jedoch zeigen, sind die Unterschiede nicht verschwunden. Während einige postsozialistische Regionen im europäischen Vergleich gut dastehen, drohen woanders neue Polarisierungen. So zeichnet sich in den neuen EU-Mitgliedsstaaten das Risiko einer inneren Polarisierung zwischen den Hauptstadt- und den übrigen Regionen ab.

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Nr. 5

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S. 417-425

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