Die Macht der Konfrontativen Pädagogik - zur Kritik punitiver Trends in der Professionsbestimmung Sozialer Arbeit.

Juventa
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Juventa

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Weinheim

item.page.language

item.page.issn

0947-8957

item.page.zdb

item.page.orlis-av

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Das Handlungskonzept der "Konfrontativen Pädagogik" als Sammelbegriff für gewaltpräventive Programme bei der Konflikt- und Problembearbeitung von "Gewaltdelikten" und devianten Verhaltensmustern erfährt zunehmend Konjunktur. Gesellschaftsmediale Kriminalitätsbilder von Jugendgewalt und punitive Reflexe einer Pädagogik, die auf Zwang und Konfrontation setzt, geben dem Mandat Sozialer Arbeit eine neue Kontur: Anti-Aggressivitäts-Training (AAT®), Kompetenz- und Verhaltenstraining, die Jugendliche als Risikogruppe für gefährliches Verhalten wahrnehmen, fügen sich in kriminalpolitische Beurteilungsmuster ein. Der Beitrag zeigt, dass die Betonung des grenzziehenden Eingriffs in die Lebensführung der Adressaten in ihrer Notwendigkeit zwar in vielerlei Krisenintervention begründet ist, sie bezieht jedoch nicht - wie im Fall der Konfrontativen Pädagogik - den Kontroll- und Machtanteil ins sozialpädagogische Trainingsprogramm konzeptionell mit ein.

Description

Keywords

Journal

Forum Erziehungshilfen

item.page.issue

Nr. 4

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 245-248

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries