Italienische Gastarbeiter in Nürnberg 1955-1985. Geglückte oder missglückte Integration? Das Schicksal der Dagebliebenen der ersten Generation.
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DE
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Bonn
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ZLB: Kws 27/211
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DI
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Abstract
Als im Nachkriegsdeutschland das "Wirtschaftswunder" seinen Lauf nahm, wurden ausländische Arbeiter zu unverzichtbaren Helfern, die das Arbeitskräftedefizit ausglichen und die immer stärker wachsende Wirtschaft am laufen hielten. Aus Saisonarbeitern wurden Gastarbeiter, von denen viele in Deutschland sesshaft wurden und deren Integration Verwaltung und Bevölkerung vor eine große Aufgabe stellte. In den letzten Jahren wurde vermehrt darüber debattiert, ob diese Integration letztlich als gelungen bezeichnet werden kann und worin ihre Defizite bestanden. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage nach eben dieser geglückten bzw. missglückten Integration im Falle italienischer Gastarbeiter der Stadt Nürnberg, in der sie lange die größte Ausländergruppe bildeten. Der Fokus liegt dabei auf der ersten Gastarbeitergeneration, die zwischen 1955 und 1973 nach Nürnberg kam. Die Autorin stellt zunächst die Rahmenbedingungen der Gastarbeiterschaft in der BRD vor und beleuchtet die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe von Anwerbung und Einsatz der Arbeitskräfte. Dann wendet sie sich der genauen Untersuchung der italienischen Gastarbeiter in Nürnberg zu, um abschließend zu analysieren, in wie weit denn nun von einer geglückten oder eben missglückten Integration die Rede sein kann.
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293 S.