Die Vielfalt von Grenzen. Formenreiche Strukturierungsmöglichkeiten zwischen Alltag, Planung und Politik.
Steiner
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Steiner
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DE
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Stuttgart
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0303-2493
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187730-6
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ZLB: Kws 155 ZB 6802:2021,2
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Abstract
Der Beitrag unterbreitet den Vorschlag, Grenzen
als Resultat eines zunächst sozialen Akts des Grenzziehens
zu verstehen („weiter“ Grenzbegriff). Sie können in einem
sich anschließenden Schritt eine Verräumlichung erfahren.
Damit sind räumlich-materielle Figurationen, die sehr häufig
im Zusammenhang mit Grenzen genutzt werden, nur eine
Möglichkeit, soziale Prozesse und/oder die Mobilität von
Körpern spezifisch zu ordnen.
Vor dem Hintergrund drängt sich geradezu die Einnahme
einer funktionalen Perspektive auf Grenzen und Grenzziehungen
auf, die nach dem „Wozu“ fragt: Wozu nutzt wer
Grenzziehungen und Grenzen, um welches Interesse und
Ziel durchzusetzen und welches soziale Tun zu ordnen, zu
steuern oder zu beeinflussen?
Diese Perspektive erweitert den Blick auf Grenzen und macht
damit verbunden das Angebot, Grenzen nicht allein auf die
räumlich-materiellen Grenzen des politischen Systems einzuengen
(„enger“ Grenzbegriff ). Vielmehr wäre das Prinzip
des Grenzziehens hier umfänglicher, als grundlegende und
formenreiche Strukturierungsmöglichkeit der Gesellschaft
aufzufassen. Grundsätzlich sollen Grenzen Ordnung erzeugen,
wobei gerade für die raumwissenschaftliche Analyse
die Frage nach der Projektion zuvor erfolgter sozialer Grenzziehungen
auf Räumliches und ihre wiederholte Bestätigung
(also die Institutionalisierung und Naturalisierung der Grenze)
zentral ist.
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Informationen zur Raumentwicklung : IzR
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