Vom Fundament zum Deckengewölbe. Großbauten und ihre Konstruktion von der Antike bis zur Renaissance.
Birkhäuser
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Birkhäuser
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CH
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Basel
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ZLB: 95/3938-4
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Abstract
Die Meisterwerke der Vergangenheit beeindrucken uns ob ihrer Schönheit oder ihrer Monumentalität. Die Architekturgeschichte analysiert sie zumeist nach formalen oder, noch weiter eingeengt, stilistischen Kriterien. Die technische Leistung, die sich mit ihrer Realisierung verbindet, bleibt im Hintergrund; vielfach ist sie nicht einmal erforscht. Der Autor dagegen stellt in seinem Buch die Konstruktionsmethoden der vorindustriellen Zeitalter dar. Die Beispiele, die er heranzieht, reichen zeitlich und typologisch von den griechischen Tempeln und römischen Aquädukten bis zu den Kathedralen und Kuppelbauten aus Gotik und Renaissance. Nacheinander, gleichsam von unten nach oben, werden jeweils Gründung und Fundamente, Wände und Säulen, Gewölbe und Kuppeln und schließlich die Dachkonstruktion dargestellt. Moderne Berechnungsmethoden stützen die Analyse der Konstruktionstechnik und der Materialien. Immer wieder gab es in deren Entwicklung erstaunliche Sprünge, aber auch Rückschläge: Die Kuppel des römischen Pantheons beispielsweise sollte in ihrer damals unerhörten Spannweite von 43 Metern bis in die Renaissance hinein nicht übertroffen werden; die Kathedrale von Beauvais hingegen, mit einer Gewölbehöhe von 48 Metern der höchste gotische Dom, stürzte zwölf Jahre nach ihrer Errichtung ein. Dieses fesselnd zu lesende Buch schließt die Lücke zwischen Bau- und Architekturgeschichte und ist auch ohne Spezialkenntnisse verständlich. difu
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253 S.