Kommunale Gebühren als Mittel der Umweltpolitik.

Gawel, Erik
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Datum

1995

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Stuttgart

Sprache

ISSN

0003-9209

ZDB-ID

Standort

ZLB: Zs 1505-34,2
IFL: Z 485
BBR: Z 55a
IRB: Z 892

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Neben Umweltsteuern und Umweltsonderabgaben sind grundsätzlich auch kommunale Gebühren als ökonomischer Hebel der Umweltpolitik vorstellbar. Dies um so eher, als ökologische Probleme in wichtigen Teilbereichen (z.B. Abfall und Abwasser) lokalen Güterbereitstellungs- und Nachfrageprozessen entspringen und mit der Erhebung kommunaler Entgelte für Entsorgungsdienstleistungen der Städte und Gemeinden bereits institutionell Preismechanismen zur Beeinflussung der Nachfrage nach kommunalen Umweltgütern bereitstehen. Eine finanzwissenschaftliche Analyse der Gebühr als umweltpolitisches Instrument zeigt jedoch, daß internalisierende Zwecke (Einbeziehung sozialer Kosten in die Entgeltbedarfsrechnung) im Gewande kommunaler Vorzugslasten nicht adäquat wahrgenommen werden können. Eine Instrumentalisierung der Gebühr für eine kommunale Ökologiepolitik hindern rechtliche Bedenken gegen lenkende Gebührenformen, die aktuelle Erscheinungsform des länderspezifischen Kommunalabgabenrechts sowie geringe Implementationsanreize der kommunalpolitischen Akteure. difu

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Schlagwörter

Zeitschrift

Archiv für Kommunalwissenschaften

Ausgabe

Bd. II

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 270-294

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen