Armut. Perspektiven in Kunst und Gesellschaft. 10. April 2011 - 31. Juli 2011. Eine Ausstellung des Sonderforschungsbereichs 600 "Fremdheit und Armut", Univ. Trier in Kooperation mit dem Stadtmuseum Simeonstift Trier und dem Rheinischen Landesmuseum Trier.

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Darmstadt

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ZLB: Kws 70/17

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Armut ist auch hierzulande ein aktuelles und brisantes Thema, zugleich ist der Konflikt um die materiellen und symbolischen Ressourcen so alt wie die Menschheit selbst. Die Grenzen der Solidarität müssen immer wieder neu ausgehandelt werden, die dabei ausgebildeten Normen und Institutionen prägen das Selbstverständnis von Gesellschaften grundlegend. Heute bemisst sich am Umgang mit den Schwachen die Legitimität und Akzeptanz nicht nur von Regierungen und Parteien, sondern auch von Staaten und Wirtschaftssystemen. Der umfangreiche Band untersucht die Geschichte(n) der Armut für den europäisch-mediterranen Raum von der Antike bis zur Gegenwart. Der Band ist zugleich der Begleitband zur Ausstellung ARMUT, und ist ein umfassendes Bildkompendium der Armut. Insgesamt entsteht ein eindrucksvolles, mitunter aber auch bedrückendes Panorama der Rolle der Schwachen in europäischen Gesellschaften seit der Antike.

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448 S.

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