Resilienz in der Jugendhilfe.

Luchterhand
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Luchterhand

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Neuwied

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0022-5940

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Abstract

Der Resilienzbegriff ist seit einigen Jahren ein Schlagwort von Förderprogrammen für benachteiligte Jugendliche in Risikolagen. Unter der Prämisse der Resilienzförderung entwickelte sich eine Vielzahl von Präventionsprogrammen im Bereich der Frühen Hilfen, aber auch Ansätze, die sich an den personalen und sozialen Ressourcen traumatisierter Flüchtlinge oder Kinder und Jugendlicher in unterschiedlichen Problemlagen orientierten (vgl. Zander 2009, 13). Aus heutiger Sicht ist jedoch zu konstatieren, dass dieser Herangehensweise zumindest teilweise eine Simplifizierung der Ergebnisse der Resilienzforschung unterliegt. Die oft präsentierten, subjektiven Einzelbeispiele nähren Hoffnungen auf ein erfolgreiches Leben trotz vielfältiger Entwicklungsrisiken und täuschen dabei eine Verallgemeinerung von Schutzfaktoren vor, die in dieser Form von der Forschungslage nicht gedeckt ist. Wie lässt sich vor diesem Hintergrund das Konzept der Resilienz für die Jugendhilfepraxis fassen und welchen Gewinn kann die Jugendhilfe daraus ziehen? Die Autoren versuchen, die konzeptionelle Bestimmung von Resilienz zu schärfen, um daraus Qualitätsmerkmale für die praktische Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe abzuleiten.

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Jugendhilfe

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Nr. 6

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S. 313-316

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