Zur Ökonomie qualitätsbewußten Städtebaus. Eine Perspektive auf das Jahr 2000.

Dt. Verl.-Anst.
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Stuttgart

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ZLB: 93/5705-4
BBR: C 23 064

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Abstract

Vorliegende Untersuchung orientiert sich an der Frage: Warum regen die ökonomischen Orientierungsgrößen das deutsche System von Städten nicht zu einer effizienteren Nutzung von Boden an? Hierzu gibt es aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zwei Analysestränge: Die erste ("statische") Betrachtungsweise fragt nach den relativen Preisen für Bodennutzung (und ihren Bestimmungsgrößen); der zweiten ("dynamischen") Problemsicht geht es um die Richtung des technischen Fortschritts (insbesondere im Hinblick auf eine flächenverbrauchende oder flächensparende Tendenz). Die Antworten auf die einleitende Frage fallen aus beiden Perspektive gleich aus: Die Preise für die Flächennutzung liegen weit unter jenem Niveau, das die Knappheitsverhältnisse angemessen widerzuspiegeln imstande wäre. Dieser Befund lenkt das Interesse auf die weitergehenden Fragen, warum die Preise für Flächennutzung zu niedrig sind und welche grundsätzlichen Strategien zur Herstellung eines neuen Gleichgewichtes offenstehen. Jede Diskussion dieser Problembereiche sieht sich sofort gezwungen, die ökonomische Perspektive der Marktkoordination individuellen Handelns um die politische Dimension kollektiver Entscheidungen zu erweitern. Damit rückt auch die Schnittstelle zwischen Logik der knappheitsorientierten Marktdynamik und der legitimationsgebundenen Entscheidung der öffentlichen Hand in den Vordergrund. - (n.Verf.)

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S.9-53

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