Radio - das unterschätzte Medium. Erfahrungen mit nicht-kommerziellen Lokalstationen in 15 Staaten.

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Berlin

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ZLB: 93/47

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Nicht-kommerzielles Lokalradio gibt es in erstaunlicher Mannigfaltigkeit außerhalb Deutschlands. Sie werden z.B. Community Radio, Naerradio, Public Radio, demokratisches Radio, assoziiertes Radio genannt. Es handelt sich um einen "dritten" Typ Radio, der neben dem öffentlich-rechtlichen "Public Service"-Modell und den massenorientierten Kommerzfunkern zunehmend an Bedeutung gewinnt. In Deutschland hatten derartige Sationen bisher kaum eine Chance.In fast allen anderen westlichen Staaten hat sich dagegen eine bunte Vielfalt von Radios etabliert, die verbindet, daß sie privat organisiert sind, aber keinen kommerziellen Gewinn anstreben. Ebenso versprechen sie Ortsbezogenheit nicht nur als lokales Kolorit, sondern bieten Bürgern und Gruppen vor Ort vielfältige Möglichkeiten substantieller Beteiligung. Die Studie bietet einen in seiner Vollständigkeit einzigartigen Überblick der internationalen Erfahrungen mit nicht-kommerziellen Lokalradios. Die Erfahrungen von 15 westlichen Staaten, die mit Deutschland gut vergleichbar sind, werden systematisch analysiert. Der Bogen wird von der ersten Station dieses Typs, entstanden Ende der 40er Jahre in den USA, über die Nachkommen der Radio Libre in Südeuropa geschlagen, umfaßt die Skandinavischen Naerradios und greift bis zu Kanadas Community Radios und Australiens Public Radios aus. difu

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372 S.

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