Wanderungen und Regionalentwicklung. Ostdeutschland vor der Trendwende?

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Berlin

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ZLB: Kws 165/260

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Abstract

Ostdeutschland gilt als ein internationales Musterbeispiel für eine stark schrumpfende und alternde Gesellschaft. Hauptursache für die ungünstige Bevölkerungsentwicklung sind alters- und geschlechtsselektive Einwohnerverluste durch die Abwanderung junger Erwachsener, namentlich junger Frauen, Richtung Westdeutschland. Zwischen 1991 und 2017 wurden 3,7 Millionen Fortzüge aus Ostdeutschland ins frühere Bundesgebiet registriert (jeweils ohne Berlin). In die Gegenrichtung verzeichnet die Statistik 2,5 Millionen Wanderungsereignisse. Im Saldo haben die ostdeutschen Bundesländer 1,2 Millionen Einwohner*innen durch Abwanderung nach Westdeutschland verloren. Die aktuellen Wanderungsstatistiken zeigen jedoch eine markante Trendwende: Im Jahr 2017 war der Wanderungssaldo der ostdeutschen Länder gegenüber dem früheren Bundesgebiet erstmals positiv. Der Beitrag diskutiert diese empirischen Entwicklungen und ordnet sie in allgemeine Tendenzen der ostdeutschen Regionalentwicklung ein.

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199-210

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