Jugendberufshilfe heute - aktivierende Hilfe zum Wettbewerb? Steuernde Arbeitsmarktpolitik und ausführende Beschäftigungsförderung.
Juventa
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Juventa
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DE
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Weinheim
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0340-8469
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Abstract
Sozialpädagogische Arbeitsfelder, die ihren Hilfeauftrag einerseits aus den lebensweltlichen Bezügen und Problemstellungen ihrer Adressaten gewinnen und andererseits - als Teil der Problemlösung - auf die arbeitsmarktpolitische Integration ins Erwerbssystem setzen, sehen sich mit Inkrafttreten der Hartz-Reformen (2005) vor neuen Herausforderungen: Die Förderhilfe für benachteiligte junge Menschen, hier die Jugendberufshilfe, ist mit einer Doppelfunktion ausgestattet, die Widersprüche provoziert. Wurde in den 1980er und 1990er Jahren der Jugendberufshilfe noch ein Orientierungsdilemma attestiert und die konzeptionelle Reduzierung auf Arbeitsmarktfixierung und vorrangige Berufsintegration kritisiert, wird im Aktivierenden Sozialstaat auf eigenverantwortliche Marktanpassung gesetzt. "Aktivierung" als sozialpädagogische Kategorie bekommt eine neue Qualität, das zeigt der Autor in seinem ersten Beitrag, wenn "Benachteiligung" nicht mehr im Verhältnis zwischen individuellen Voraussetzungen der Adressaten und Adressatinnen, arbeitsgesellschaftlichen Marktbedingungen und staatlicher Regulation diskutiert wird, sondern als fehlende Lebensführungskompetenz und mangelnder Anpassungsleistung an Marktstrukturen.
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Journal
Sozialmagazin
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Nr. 2
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S. 10-16