Entalltäglichung durch Nicht-Entscheidung. Eine konversationsanalytische Studie zur Konstitution von Sprechhandlungen im Kontext der Jugendhilfeadministration.
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SEBI: 85/555
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DI
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Abstract
Die auf eigener praktischer Erfahrung und theoretischer Auseinandersetzung des Autors aufbauende empirische Studie setzt sich zum Ziel, die Gesprächssituation zwischen Sozialarbeitern bzw. Sozialpädagogen und Jugendlichen zu erforschen. Der Verfasser wertet dazu aufgezeichnete Erfahrungen von ca. 60 Gesprächen von Sprechstunden und Hausbesuchen der Mitarbeiter zweier Jugendämter (zuständig für eine ungenannte Ruhrgebiets-Großstadt bzw. für einen ungenannten westfälischen Landkreis) in Nordrhein-Westfalen aus. Wesentliches Ergebnis ist, daß durch administrative und juristische Präformierung von Sprechhandlungen ein Ansetzen an Milieuerfahrungen der Jugendlichen oft unmöglich ist. Auch dort, wo Sozialarbeiter weniger institutionellen Zwängen ausgesetzt sind, z. B. in der formlosen Betreuung, sind sie oft nicht in der Lage, adäquat auf ihre Klienten einzugehen. Im zusammenfassenden letzten Kapitel werden Alternativen entbürokratisierter und entprofessionalisierter Sozialarbeit angedeutet. gwo/difu
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Jugendlicher, Jugendhilfe, Betreuung, Jugendgerichtshilfe, Jugendamt, Gespräch, Bürokratie, Theorie, Sozialarbeit, Daseinsvorsorge, Sozialeinrichtung
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Frankfurt/Main: Haag u.Herchen (1983), III, 332 S., Lit.(soz.Diss.; Tübingen 1981)
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Jugendlicher, Jugendhilfe, Betreuung, Jugendgerichtshilfe, Jugendamt, Gespräch, Bürokratie, Theorie, Sozialarbeit, Daseinsvorsorge, Sozialeinrichtung