Gesunde Verhältnisse schaffen. Verbesserung von Hygiene und Gesundheit in Karlsruhe um 1900 auf dem Weg zur Großstadt.

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Karlsruhe

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ZLB: Kws 564/91

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Zwischen 1888 und 1907 erbauten die Stadt, die beiden christlich-konfessionellen Träger sowie der Badische Frauenverein vier große neue Krankenhäuser in Karlsruhe. Sie orientierten sich allesamt an den sich seit 1865 verändernden hygienischen Anforderungen. Denn innerhalb weniger Jahre hatten die Methoden von Antisepsis und Asepsis, Entdeckungen der Mikrobiologie und neue Operationstechniken dafür gesorgt, dass die Spitäler von Siechen- und Versorgungsanstalten zu modernen Behandlungskliniken wurden. Parallel dazu sorgte die Stadtverwaltung unter dem Eindruck des starken Bevölkerungswachstums während der Hochindustrialisierung für höhere hygienische Standards. Dadurch verbesserten sich die Gesundheitsverhältnisse in Karlsruhe nachhaltig und die Sterblichkeit sank erheblich. Die Autorin beschreibt diese für die Stadtentwicklung wichtigen Themen für den Zeitraum von 1865 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs, in dem sich die Karlsruher Bevölkerung mehr als vervierfachte und Karlsruhe zur Großstadt wurde.

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286 S.

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Forschungen und Quellen zur Stadtgeschichte. Schriftenreihe des Stadtarchivs Karlsruhe; 15