Die "TraSy-Methode" – ein Vorgehen für die transdisziplinäre Entwicklung soziotechnischer Systeme.

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Wiesbaden

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ZLB: A 265/45:2

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Abstract

Die "TraSy-Methode" dient der transdisziplinären Entwicklung soziotechnischer Systeme mit potenziell zukünftigen Nutzer(inne)n und anderen lokalen Praxisakteuren. Sie sieht vier Phasen vor, in denen interdisziplinäre und transdisziplinäre Arbeit unterschiedlich gewichtet werden: (1) die interdisziplinäre Analyse des Handelns der potenziellen Nutzer(innen) des zu entwickelnden Systems, (2) die transdisziplinäre Identifikation von Nutzertypen und Nutzungsszenarien (d. h. potenzielle Nutzergruppen und Einsatzzwecke) im zukünftigen System, (3) die transdisziplinäre Generierung von Ideen und Konzepten für das System, (4) dessen experimentelle Erprobung und Evaluierung. Im Beitrag werden das Vorgehen für die Phasen 1-3 der "TraSy-Methode" und die zwei Arbeitsdokumente, die das Vorgehen leiten und strukturieren, vorgestellt. Besonders geeignet ist die Methode, wenn es darum geht, Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzer(innen) einer heterogenen Bevölkerung an ein neues soziotechnisches System zu explorieren, und wenn das notwendige Wissen für die Beschreibung der Nutzeranforderungen über verschiedene Praxisakteure verteilt ist.

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191-236

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