Wege zum Trinkwassernetz 2030. Zielnetzentwicklung von Trinkwassernetzen.

Vulkan
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Vulkan

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Essen

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 555/99

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die Trinkwasserversorgungsnetze haben eine technische Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren. Daher ist es für die Wasserversorgungsunternehmen notwendig, die zukünftigen Bedarfsentwicklungen der Verbraucher und die Entwicklungen anderer Faktoren wie z.B. des Klimas zu ermitteln. Die Kenntnisse der Einflussfaktoren auf den derzeitigen sowie zukünftigen Wasserbedarf sind für die Formulierung der Wasserbedarfsprognosen wichtige und unablässige Kenngrößen, die den Ausgangspunkt für die Bedarfsprognosen darstellen. Auf Grundlage der Ergebnisse aus den Prognosen sind die Versorgungsnetze ökonomisch zu dimensionieren. Die Kenngrößen unterliegen daher einer ständigen Überprüfung. Die Wasserversorgungsunternehmen sehen sich aufgrund des zu beobachtenden Bevölkerungsrückgangs, technologischer Entwicklungen und ähnlichen Faktoren mit einem rückläufigen Trinkwasserverbrauch konfrontiert. Die Auslegung der Trinkwassernetze basiert aus heutiger Sicht auf überhöhten Bevölkerungs- und Verbrauchsprognosen aus den 70er und 80er Jahren. Dies hat zur Folge, dass bisherige Spitzenbedarfswerte, auf denen die Dimensionierung des bisherigen Rohrleitungsnetzes basiert, nicht mehr erreicht werden. Daher sind Überlegungen zu einer möglichen zukünftigen Netzumgestaltung seitens der Versorgungsunternehmen vorzunehmen. Es werden anhand ausgewählter Beispiele mögliche bauliche Umstrukturierungen und betriebliche Maßnahmen erarbeitet, die zu einer nennenswerten Verbesserung von möglichen Stagnationsbereichen im Trinkwassernetz führen und dem Wasserversorgungsunternehmen ermöglichen, auf akute sowie zukünftige Netzprobleme zu reagieren. Werden bauliche und betriebliche Anpassungsmaßnahmen nicht verfolgt, kann eine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität durch auftretende Stagnationsbereiche im Trinkwassernetz eintreten.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

175 S.

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Schriftenreihe aus dem Institut für Rohrleitungsbau Oldenburg; 40