Immobilienmarkteffekte des Emscherumbaus?

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

In Deutschland besteht ein erheblicher Mangel an wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Immobilienpreiseffekte von Infrastrukturmaßnahmen in regionalen Kontexten. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 4,5 Mrd. Euro über den Zeitraum von 1991 bis 2020 ist die ökologische Aufwertung der Emscher im nördlichen Ruhrgebiet eines der größten Infrastrukturprojekte Europas. Unter Verwendung von geo-referenzierten Immobiliendaten von ImmobilienScout24, die mit weiteren geo-referenzierten Informationen angereichert wurden, analysiert der vorliegende Beitrag die kleinräumigen Immobilienpreiseffekte der mit dem Emscherumbau verbundenen marktrelevanten Aufwertung der örtlichen Standortqualität im Umbaugebiet für den Zeitraum 2007 bis 2011. Die empirische Analyse der Preisentwicklung in den Teilregionen und Gemeinden des Emscherumbau-Gebiets "Neues Emschertal" und in Vergleichsregionen (sonstige Emscherregion, Ruhrtal) erfolgt dabei auf der Basis hedonischer Preisfunktionen. Die empirischen Resultate weisen darauf hin, dass der Emscherumbau bisher keine statistisch signifikanten Mietpreiseffekte zur Folge hatte. Bei Eigentumswohnungen sind hingegen positive Preiseffekte erkennbar, die sich im vorliegenden Fall insbesondere in stabilen Preisen im Emscherumbau-Gebiet im Vergleich zu sinkenden Preisen in den Vergleichsregionen manifestieren.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 4

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S. 269-283

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