Zwischen Rathaus und Reichskanzlei. Die Oberbürgermeister in der Kommunal- und Staatspolitik des Deutschen Reiches von 1890 bis 1933.
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DE
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SEBI: 75/51
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DI
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Abstract
Nach dem Rückblick auf die Entwicklung des Bürgermeisteramtes im 19. Jahrhundert ergibt die Betrachtung des Oberbürgermeisteramtes in der Weimarer Republik, daß sich seine rechtliche Stellung gegenüber der Monarchie nur graduell geändert hatte. Die Versuche der sozialistischen Kräfte, eine stärkere Bindung des Oberbürgermeisters zu erreichen, konnten sich gegen die Professionalisierung und Bürokratisierung des Amtes nicht durchsetzen. Die kommunale Selbstverwaltung trat im Bereich der gesellschaftsgestaltenden Tätigkeiten (Raumordnung, Universitäten, Industrieansiedlung, Wohnungsbau) als komplementäre Institution zum liberalen Rechtsstaat auf, wenn sich auch eine Tendenz zur ausführenden Funktion nachweisen läßt. Am Beispiel einer Reihe prominenter Oberbürgermeister wird ihr zunehmender Einfluß in den zentralen Gremien des Weimarer Staates gezeigt und als Problem der Auswahl funktionaler Eliten sowie des Stellenwertes der kommunalen Selbstverwaltung im Industriestaat interpretiert.
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Kommunalpolitik, Regierung, Verfassung, Raumordnung, Kommunale Selbstverwaltung, Gemeinde, Stadtplanung, Parlament, Oberbürgermeister, Weimarer Republik, Elite
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Stuttgart, Kohlhammer (1974) 308 S., Abb.; Tab.; Lit.; (phil.Habil; TU Berlin 1974)
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Kommunalpolitik, Regierung, Verfassung, Raumordnung, Kommunale Selbstverwaltung, Gemeinde, Stadtplanung, Parlament, Oberbürgermeister, Weimarer Republik, Elite
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Schriften des Deutschen Instituts für Urbanistik; 46