Radverkehr in Fußgängerzonen.

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Wien

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DI
EDOC

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Abstract

Im städtischen Bereich stehen Fußgängern (FG) und Radfahrern (RF) Verkehrsflächen häufig zur gemeinsamen Nutzung offen. Während Geh- und Radwege einen fixen Bestandteil der Radverkehrsplanung darstellen, ist die Öffnung der Fußgängerzonen für den Radverkehr nicht selbstverständlich. Am Beispiel von Salzburg wurde die Verträglichkeit von Fußgängern und Radfahrern in einer Fußgängerzone, in der das Radfahren erlaubt ist, mittels Videoaufzeichnungen untersucht. Die objektiven Beurteilungskriterien dazu waren Geschwindigkeiten, Vorbeifahrabstände und Reaktionen der Radfahrer, FG- und RF-Menge und FG-Dichte. Ihre Abhängigkeiten voneinander wurden analysiert und dargestellt. Subjektive Einflüsse, wie das Empfinden der Verkehrsteilnehmer wurden nicht erhoben. Insgesamt wurden 462 Begegnungen (Überholvorgänge und Begegnungen im eigentlichen Sinn) zwischen Fußgängern und Radfahrern ausgewertet. Konflikte wurden keine beobachtet, dafür eine Reihe von Interaktionen. In Salzburg wurde aufgrund der relativ geringen RF- und FG-Menge keine Grenze der Verträglichkeit erreicht - ein Zeichen dafür, daß auch in anderen österreichischen Städten unter ähnlichen Voraussetzungen Fußgängerzonen für den Radverkehr freigegeben werden können. Schließlich sind Akzeptanz und Toleranz sehr hoch und die Verträglichkeit der beiden Verkehrsteilnehmergruppen bei einem hohen Selbstregelungsgrad größer als vielerorts angenommen wird.

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150 S.

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Diplomarbeit ; 02/2001