Optimales Stoffstrommanagement. Eine Stoffstromanalyse für die deutsche Eisen- und Stahlindustrie zeigt die Potenziale für eine bessere Rohstoffnutzung auf.

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Berlin

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1868-9531

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ZLB: Kws 280 ZB 1571

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Abstract

Im Januar 1994 stellte die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages vier Grundregeln für eine nachhaltig zukunftsverträgliche Entwicklung auf. Dabei steht auch die Nutzung nicht-erneuerbarer Ressourcen im Fokus. Rohstoffverknappungen können in baldiger Zukunft durch das zunehmende Bevölkerungswachstum und den Konkurrenzkampf der Staaten um Rohstoffe zu Rohstoffmangel führen. Gerade für Deutschland als importabhängige Industrienation ist eine langfristige Sicherung der Rohstoffversorgung wichtig. Zurzeit werden vor allem Maßnahmen zur Sicherung von Energie-Rohstoffen durchgeführt, etwa durch den Ausbau der regenerativen Energien. Aber auch mineralische und metallische Rohstoffe werden knapper und damit wertvoller. Daher werden heute verschiedene Rückgewinnungsmethoden erforscht und umgesetzt, die die Ressourceneffizienz einer Industrie steigern können. In dem Beitrag wird am Beispiel der Eisen- und Stahlindustrie gezeigt, wie Potenziale zur Steigerung der Ressourceneffizienz gefunden werden können, um Handlungsempfehlungen zur Rohstoffsicherung zu formulieren. Die Kommission des Deutschen Bundestages schlägt als Untersuchungsmethode ein Stoffstrommanagement beziehungsweise eine Stoffstromanalyse vor. Ziel dieser Methode ist es, Ressourcen zu sichern sowie die Abfallbelastung zu verringern.

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Nr. 3

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S. 17-22

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