Verdichtung der gemeindlichen Erschließungsaufgabe zum Anspruch auf Erschließung. BauGB §§ 30 I, 123 I, II, III. BVerwG, Urt. v. 11.11.1987 - 8 C 4/86, Koblenz.

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IRB: Z 1649
SEBI: Zs 3293-4

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Abstract

Die §§ 123 ff. BauGB verhalten sich nicht zum Erschlossensein von Grundstücken auf Dauer; ihr Anwendungsbereich beschränkt sich auf die erstmalige Erschließung. Konkretisiert eine Gemeinde den Inhalt der ihr obliegenden Erschließungsaufgabe im Hinblick auf eine bestimmte Straße ortsgesetzlich durch deren Ausweisung im Bebauungsplan als öffentliche Verkehrsfläche, kann ihre Erschließungsaufgabe hinsichtlich dieser Anlage frühestens erfüllt sein, wenn sie nach Maßgabe der Vorschriften des einschlägigen Landesstraßenrechts dem öffentlichen Verkehr gewidmet ist. Der Erlaß eines qualifizierten Bebauungsplans kann nicht derart auf die Erschließungsaufgabe der Gemeinde einwirken, daß daraus eine Pflicht zur Erschließung vorhandener baulicher Anlagen hervorgeht (im Anschluß an BVerwG, NVwZ 1985, 654 = Buchholz 406.11 § 123 BBauG Nr. 29, S. 20 (22). (-y-)

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Erschließung, Gemeinde, Grundstück, Baugenehmigung, Rechtsprechung, Baugesetzbuch, Erschließungspflicht, Bauvorhaben, BVerwG-Urteil, Recht, Bundesbaugesetz

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Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 7(1988), Nr.4, S.355-357

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Erschließung, Gemeinde, Grundstück, Baugenehmigung, Rechtsprechung, Baugesetzbuch, Erschließungspflicht, Bauvorhaben, BVerwG-Urteil, Recht, Bundesbaugesetz

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