Wie viel Gestaltung braucht Stadt?

Regia
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Cottbus

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ZLB: 2010/1059
IFL: 2009 B 0595

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SW

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Abstract

Die hochwertige baulich-räumliche Gestaltung von Städten ist eine grundlegende Qualität, die nicht nur von der Allgemeinheit, sondern auch in der planerischen Ausbildung postuliert wird. Angesichts sich grundlegend wandelnder Rahmenbedingungen scheint die Realisierung städtebaulicher Qualitäten in der planerischen Praxis jedoch immer weniger möglich zu sein. Auf nahezu allen Maßstabsebenen wird díe räumliche Planung zunehmend durch ökonomische, politische oder demographische Sachzwänge determiniert und das unter bereits erschwerenden Wachstums- wie Schrumpfungsbedingungen. Das Ergebnis, die real existierende Gestalt der Stadt, erscheint dabei mehr und mehr als zufälliges Nebenprodukt. Vor diesem Hintergrund gilt es, sich verstärkt mit den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für die räumlich-baulich gestaltenden Professionen auseinanderzusetzen. Fragestellungen sind dabei: Welchen Spielraum kann städtebauliche Gestaltungskompetenz angesichts einer Dominanz von Sachzwängen und effizienzorientierter Entscheidungslogik noch besitzen; Welche Beiträge leistet die Qualität der Stadtgestaltung für die Zukunftsfähigkeit eines Raumes; Ist sie ein zu vernachlässigender "weicher Standortfaktor" oder weist sie eigene immanente Werte auf; Was bedeutet Gestaltungsqualität auf unterschiedlichen räumlichen Maßstabsebenen; Welche materiellen und institutionellen Investitionen sind für die Zukunft hochwertiger Planung und Raumgestaltung nötig.

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248 S.

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