Innovationsstrategien von Stadtwerken - lokale Stromversorger zwischen Liberalisierungsdruck und Nachhaltigkeitszielen.

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Speyer

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ZLB: 4-2007/2390

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Abstract

Etwa 50 Prozent der Strom verteilenden Stadtwerke sind selbst in der Energieerzeugung tätig und haben damit eine (möglicherweise wachsende) Bedeutung für eine Dezentralisierung der Energieversorgung und die Sicherstellung von Wettbewerb. Der Beitrag will klären, ob Stadtwerke als (ehemals) öffentliche Unternehmen in der Lage sind, die Herausforderungen des Marktes aufzugreifen und unter welchen Bedingungen sie einen Beitrag zu Wettbewerb und Klimaschutz leisten können. Empirische Grundlage bildet eine Befragung der Geschäftsführer von Stadtwerken aus dem Jahr 2006. Die Ergebnisse zeigen, dass es Veränderungen in den Selbstbildern, zunehmende Aktivitäten in der Eigenerzeugung und eine steigende Bedeutung der Investitionen in umweltfreundliche Technologien gibt. Stadtwerke zeigen sich als selbstbewusste Akteure auf dem neu regulierten Energiemarkt, die zeigen eine hohe Risikobereitschaft bei Investitionen und dem Ausbau von Serviceleistungen. Kooperationen stellen eine wesentliche Determinante für den Einstieg in die eigene Energieerzeugung da, wobei horizontale Kooperationen investitionsfördernd, vertikale Kooperationen tendenziell auf die Investitionsneigung eher dämpfend wirken. Die Existenz von Einspeisevergütungen durch EEG und KWKG zeigen sich als Triebfeder für ein innovatives Engagement bei Eigenerzeugungsprojekten in erneuerbare Energie, wobei sich hier besonders stark die signifikant positive Bedeutung von horizontaler Kooperation erweist.

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V, 44 S.

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FÖV Discussion Papers; 41