Gesamtwirtschaftliche Bewertung von Kraftwerksstandorten zur Parametrierung exogener Allokationssignale.

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Aachen

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ZLB: Kws 271/461

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Abstract

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung einer Methodik zur vergleichenenden gesamtwirtschaftlichen Bewertung von Kraftwerksstandorten. Dazu wird die Standortabhangigkeit von Erneuerbaren Energien und thermischen Kraftwerken analysiert und ein Modell zur Bestimmung standortabhängiger Steinkohletransportkosten entwickelt. Der Einfluss der Kraftwerksstandorte auf den Netzbetrieb, auf Netzausbaumaßnahmen sowie auf kurative und präventive Engpassmanagementmaßnahmen im Übertragungsnetz wird analysiert. In der neu entwickelten Bewertungsmethodik für Kraftwerksstandorte wird durch Anwendung eines Marktsimulationsverfahrens die Standortabhängigkeit der Erzeugungskosten bestimmt und die Netzbelastung abgeleitet. Die Folgen für den Netzausbau und den Netzbetrieb werden durch einen neu entwickelten Ansatz simuliert. Dabei werden erstmals Wechselwirkungen zwischen Redispatch und Leitungsausbau abgebildet und eine kostenminimale Kombination der beiden Maßnahmen bestimmt. Um hohen Rechenzeitanforderungen zu begegnen, wird ein Suchalgorithmus für Kraftwerksstandorte mit geringsten gesamtwirtschaftlichen Kosten auf Basis einer Particle Swarm Optimization entwickelt. Die Simulationen zeigen, dass Allokationssignale durch die Internalisierung von Netzausbau- und Netzbetriebskosten die Gesamtkosten der elektrischen Energieversorgung verringern können.

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VIII, 134 S.

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Aachener Beiträge zur Energieversorgung; 154