Hart an der Grenze. Sanierung des UNESCO-Weltkulturerbes Völklinger Hütte.

Deutscher Fachverl.
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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551

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Abstract

Die 1873 gegründete Völklinger Hütte war Deutschlands größte Produktionsstätte für Eisenträger. Die erhaltenen Anlagen veranschaulichen alle wichtigen Stationen einer historischen Roheisenproduktion. Im Juli 1986 wurde die Anlage stillgelegt und unter Denkmalschutz gestellt. 1994 kam sie auf die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO und ist damit eine von derzeit 39 Welterbestätten der UNESCO in der Bundesrepublik Deutschland. Derzeit sind etwa 75 Prozent der Völklinger Hütte saniert und restauriert. Hier finden Konzerte und Ausstellungen statt. In einigen der noch zu sanierenden Teile ist das Gelände seit über 20 Jahren sich selbst überlassen worden und entsprechend marode. Als besondere Herausforderung gelten die drei Trockengasreinigungsanlagen (TGR), die dafür sorgten, dass die Gichtgase aus der Stahlproduktion von Gichtstaub befreit wurden. Die Entfernung von Gichtstaub in den Filterkammern setzt hochtoxische Stäube frei, denn die Filterblöcke sind hochgradig mit Asbest, KMF und Schwermetallen belastet. Die Gesamtmenge beträgt etwa 2.700 Tonnen. Die Gefahrstoffe werden mittels spezieller Hochleistungsindustriesauger abgesaugt und entsorgungsgerecht verpackt. Die Sanierungshandwerker müssen etwa alle zwei Stunden ihre Schutzkleidung wechseln und gesetzlich vorgeschriebene Erholzeiten einhalten. In dem Beitrag werden die Sanierungsarbeiten im Einzelnen beschrieben.

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Entsorga

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Nr. 1/2

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S. 11-16

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