Eine theoretische und methodische Analyse mathematischer Stadtentwicklungsmodelle vom Lowry-Typ. Ein methodischer Beitrag zur Regionalforschung.

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SEBI: 78/3065

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Abstract

Von den vielen in den USA entwickelten räumlichen Stadtentwicklungsmodellen ist das ,,Model of Metropolis'' von Lowry (1964) das wohl bekannteste und am besten dokumentierte Modell. Es ist gleichzeitig ein typisches Beispiel der umfassenderen mathematischen makroanalytischen Modelle zur Allokation von Aktivitäten eines räumlichen Systems. Dieses Modell ist zu einem Innovationszentrum einer Klasse von räumlichen Stadtentwicklungsmodellen geworden, die in der vorliegenden Arbeit Gegenstand der Untersuchung sind. Indem diese Modelle vom Lowry-Typ die für viele praxisrelevante Fragestellungen wesentlichsten Subsysteme eines räumlichen Systems miteinander verbinden und dieses räumliche System durch die Interaktionen zwischen den Subsystemen abbilden, stellen sie den allgemeinsten methodischen Ansatz dar und sind zugleich von ihrer Konzeption her flexibler, unkomplizierter und damit praktikabler als andere mathematische Modells, z.B. die Simulationsmodelle vom Forrester-Typ. Die Zielsetzung der Lowry-Modelle besteht darin, die Verteilung lokalisierter und interlokaler Aktivitäten in einem räumlichen System auf der Basis gewisser exogener Prognosen und gegebener Restriktionen vorauszusagen und aufgrund der berechneten und projektierten Verteilung alternative Planungskonzeptionen zu bewerten. Beispielhaft wird versucht, das Modell ORL-MOD-1 für das räumliche System der Stadt Nürnberg zu operationalisieren. bg/difu

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Keywords

Stadtentwicklungsmodell, Interaktionsmodell, Regionalforschung, Stadtentwicklungsplanung, Methode, Hilfsmittel

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Frankfurt/Main: Kramer (1976), 326 S., Kt.; Abb.; Tab.; Lit.(geogr.Diss.; Frankfurt/Main o.J.)

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Stadtentwicklungsmodell, Interaktionsmodell, Regionalforschung, Stadtentwicklungsplanung, Methode, Hilfsmittel

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Rhein-Mainische Forschungen; 83