Bürgermacht. Eine Streitschrift für mehr Partizipation.

Edition Körber-Stiftung
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Hamburg

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ZLB: Kws 95/12
ZLB: Kws 95/12b

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Abstract

In einer Demokratie geht alle Macht vom Volk aus. Doch für immer weniger Menschen ist dieser Grundsatz reale Erfahrung: Sie fühlen sich von "denen da oben" schlecht regiert, ihre Belange scheinen bei politischen Entscheidungen keine Rolle zu spielen. Der Autor plädiert für ein neues Verhältnis zwischen Bürger und Staat: Nur das Wissen und das Engagement der Vielen macht unsere Gesellschaft zukunftsfähig. Das Unbehagen an der politischen Alltagspraxis ist weitverbreitet. Zugleich aber engagieren sich Bürger mehr denn je in Initiativen und Projekten - überall dort, wo sie den Eindruck haben, Gesellschaft wenigstens im Kleinen mitgestalten zu können. Das Prinzip der repräsentativen Demokratie stößt an seine Grenzen, nötig ist eine strukturelle Aufwertung der Bürgerbeteiligung. Voraussetzung dafür ist eine veränderte Haltung auf beiden Seiten: Die Bürger müssen selbstbewusst neue Wege der Mitgestaltung einfordern, die Politik muss bereit sein, die Kompetenzen der Bürger anzuerkennen und Macht zu teilen.

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328 S.

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