Der polizeiliche Planungs- und Entscheidungsprozess im Vergleich.

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Berlin

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ZLB: 4-2009/2298

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Abstract

Es wurde eine vergleichende Betrachtung zwischen dem Planungs- und Entscheidungsprozess (PEP) zur Problemlösung bei Polizei und Militär durchgeführt. Dazu wurde der PEP der Polizei zunächst bezüglich kontrovers diskutierter Punkte in der Literatur aufgearbeitet. Anschließend erfolgte eine kognitionspsychologische Einordnung des PEP und anschließlichender Vergleich beider PEP, um in ihrer, präskriptiven Modellierung Unterschiede und Gemeinsamkeiten festzustellen. Hierbei wurde nicht empirisch untersucht, inwiefern Personen beider Organisationen gleich bzw. unterschiedlich handeln, sondern inwieweit die vorliegende normative Handlungsgrundlage der beiden Organisationen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede verfügen, um Anhaltspunkt für Probleme und Chancen in der gemeinsamen Einsatzbewältigung (beispielsweise gem. Art.35 GG) zu identifizierten. Dies ist insbesondere deswegen von Interesse, da der PEP der Polizei, wie weitere große Teile der polizeilichen Taktik historisch aus der militärischen Taktik heraus entwickelt worden ist.

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37 S.

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Beiträge aus dem Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement; 01/2009