Einführung Arbeitsgruppe 2: Grenzen im Raum überwinden.

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Hannover

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EDOC

Abstract

Grenzen und Hindernisse im Raum sind so unterschiedlich wie die Aufgaben, denen sich Planende stellen müssen. Sowohl immaterielle als auch materielle Grenzen beeinflussen die räumliche Entwicklung, da sich durch sie der Abstimmungsaufwand im Rahmen von Planungsprozessen erhöht. Das Spektrum immaterieller, also rechtlicher, administrativer, politischer oder kultureller Grenzen reicht dabei vom Grundstück oder Baugebiet in der Stadtplanung über Kommunal-, Regions- und Ländergrenzen in der Regionalentwicklung bis hin zu den Grenzen einzelner Nationalstaaten. Materielle Trennlinien in Form physischer Barrieren, wie flächenhafte Nutzungen, Flüsse oder bandartige Infrastrukturen, bilden ebenfalls schwer zu überwindende Grenzen im Raum. Die Arbeitsgruppe ging der Frage nach, wie sich diese Grenzen auf die räumliche Entwicklung auswirken und welche Herausforderungen sich in diesem Zusammenhang an die Planung stellen. Das Themenspektrum reichte dabei von den Wirkungen unterschiedlicher Strukturen beiderseits einer Grenze auf die aktuelle und die angestrebte Raumnutzung bis hin zur Diskussion der Vor- und Nachteile des Überschreitens von Grenzen bzw. der hierzu notwendigen Kooperation und Abstimmung.

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S. 45-47

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Arbeitsberichte der ARL; 10