Vom Fachvorgesetzten zum Manager? Zum Rollenwechsel der mittleren Führungsebene bei der Transformation von Verwaltungen in Eigenbetriebe am Beispiel des bremischen öffentlichen Dienstes.

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Oldenburg

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ZLB: 2001/452

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DI

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Abstract

Die Arbeit untersucht den Entstehungsprozess eines neuen Führungsverständnisses bei den betrieblichen Akteuren der mittleren Hierarchieebene im Rahmen von Reorganisationsprozessen in drei Einrichtungen des bremischen öffentlichen Dienstes, die sich zum Zeitpunkt der Untersuchung im Übergang vom Amt zum Eigenbetrieb befanden. Zunächst geht es um das Selbstverständnis der Führungskräfte des mittleren Managements, wobei untersucht wird, ob sie ihren Stellenwert selbst erkennen und ob sie in der Bereichs- und Sachgebietsleitung den Rollenwechsel vom Fachvorgesetzten zum Manager vollziehen. Dann wird der Stellenwert der mittleren Hierarchieebene aus der Sicht des Top-Managements herausgearbeitet. So kann ermittelt werden, ob und welche Gestaltungsmöglichkeiten den Akteuren der mittleren Ebene im Reorganisationsprozess bei der Implementation neuer Managementsysteme eröffnet und angeboten werden. Schließlich wird der Stellenwert des mittleren Managements aus der Sicht externer Berater dargestellt. Anhand empirischer Befunde wird überprüft, ob die in der Literatur - wissenschaftliche Veröffentlichungen, aktuelle Managementhandbücher und Veröffentlichungen von Praktikern zur Verwaltungsreform - enthaltenen Aussagen über den Stellenwert des mittleren Managements zutreffen. goj/difu

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310 S.

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