On the marriage of flexibility and security: lessons from the Hartz-reforms in Germany.

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Berlin

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1011-9523

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ZLB: 4-2006/1367

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Abstract

Der Begriff "Flexicurity" gewinnt im Rahmen der aktuellen Reformen auf den europäischen Arbeitsmärkten an Bedeutung. Die Tragweite des Flexicurity-Konzepts wird hier am Beispiel der Hartz-Reformen in Deutschland untersucht. Ausgehend von der Definition als Zielkonflikt zwischen dem Bedürfnis der Arbeitgeber nach Flexibilität und dem Bedürfnis der Arbeitnehmer nach Sicherheit werden weitere Konzeptualisierungen des Terms erörtert und darauf aufbauend Kriterien für einen sowohl effizienten als auch gerechten Flexicurity-Nexus entwickelt. Nach einem kurzen Überblick über den Verlauf der Flexicurity-Debatte in Deutschland werden vier Instrumente, die im Rahmen der Hartz-Gesetzgebung eingeführt wurden, vorgestellt: Die "Ich-AG"-Unterstützung für den Übergang in die Selbständigkeit, die "Personal Service Agenturen" (PSA) für die Vermittlung ehemals Arbeitsloser in reguläre Beschäftigungsverhältnisse, "Mini-Jobs" und die Einführung von "Midi-Jobs", intendiert als Brücke in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, sowie die "Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer". An Hand der im Theorieteil entwickelten Kriterien wird gefragt, inwieweit die einzelnen Komponenten von Flexibilität und Sicherheit gestärkt werden und inwieweit die Maßnahmen ausgewogen sind. Die Analyse zeigt dabei auf, dass die Qualität der Maßnahmen durch die Stärkung unterschiedlicher Komponenten der Sicherheitsdimension gesteigert werden könnte. difu

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22 S.

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Discussion papers; SP I 2006-108