Arten und Lebensräume der Bergbaufolgelandschaften. Chancen der Braunkohlesanierung für den Naturschutz im Osten Deutschlands.

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Aachen

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ZLB: Kws 210/281

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Abstract

Die Gewinnung von Braunkohle steht in der Kritik. Klimawandel und Umweltzerstörung sind die bestimmenden Schlagworte in den öffentlichen Debatten. Ein Paradebeispiel für den Raubbau an der Natur ist der Braunkohlenbergbau der DDR. Die Mangelwirtschaft der DDR verhinderte die gesetzlich vorgeschriebene Rekultivierung auf großer Fläche und förderte umweltschädliche Handlungsweisen der Betriebe. Die Sanierung der Braunkohlentagebaue ist daher eine der großen Gemeinschaftsaufgaben des Bundes und der betroffenen Länder in der Altlastensanierung. Doch wie steht es um die Naturschätze in den Bergbaufolgelandschaften? Für 29 Artengruppen mit vielen Hundert Arten werden die aktuelle Situation, erwartbare Trends sowie Möglichkeiten zur Stabilisierung und positiven Entwicklung beschrieben. Die Vergleiche zwischen dem Mitteldeutschen Revier, zwischen den Städten Leipzig, Halle, Gräfenhainichen und Altenburg, und dem Lausitzer Revier, um Cottbus südwärts bis in den Raum Weißwasser-Hoyerswerda-Görlitz, bringen Erkenntnisse zur Verbreitung einzelner Arten und Gruppen. Die Ergebnisse zu Arten und deren Häufigkeiten sind weit über die Braunkohlefolgelandschaften von Bedeutung. Es werden zahlreiche Hinweise zum Schutz und der Pflege naturschutzrelevanter Biotoptypen gegeben.

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560 S.

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