Räumliche Entgrenzung von Arbeit und Familie. Die Herstellung von Familie unter Bedingungen von Multilokalität.
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
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Abstract
Gemeinsam am selben Ort Zeit zu verbringen, zählt zu den substanziellen Elementen des Lebens als Familie. Die dabei erlebte Nähe, Unterstützung und Fürsorge sind wichtige Grundbedingungen, damit sich die Familienmitglieder als Gemeinschaft erfahren können. Heutzutage werden familiäre Beziehungen jedoch - bedingt durch hohe Anforderungen an die räumliche Mobilität von Erwerbstätigen, aber auch aufgrund von Trennung und Scheidung - immer häufiger durch zeitweilige oder dauerhafte räumliche Trennungen bestimmt. Familien leben zunehmend als haushaltsübergreifende soziale Netzwerke, verteilt an mehreren Orten. Der Beitrag geht am Beispiel von erwerbstätigen Eltern im Einzelhandel und in der Filmbranche der Frage nach, wie Familie hergestellt und der Alltag gestaltet werden, wenn Eltern und ihre minderjährigen Kinder dauerhaft oder zeitweise voneinander getrennt leben. Gezeigt wird, welche Herausforderungen, aber auch neuen Optionen aus der Mehr-Örtigkeit des Alltags multilokaler Familien für die Gestaltung des Alltags und die Fürsorgebeziehungen resultieren. Unter anderem zieht der multilokale Alltag neue Raumbedarfe und Raumnutzungen nach sich.
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr. 1/2
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S. 55-66