SALTO. Gut & selbstbestimmt älter werden im Stadtteil.

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Wien

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ZLB: 4-2010/2623

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Abstract

Das Projekt "sALTo" beschäftigte sich in Zusammenarbeit mit lokalen Entscheidungsträgern (Verwaltung, Politik) mit der Frage, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit Frauen und Männer möglichst lange im heimatlichen Grätz'l leben können und welche Angebote es braucht, damit die Lebensqualität für alternde Menschen möglichst hoch ist. Ziel war die Förderung der Bewusstseinsbildung für ein "pro aktives Altern". Mit Hilfe von neuen Methoden ("Gender-Netz", "Vitalbilanz") wurden zwei Pilotgebiete (Triesterviertel, Quadenviertel) bearbeitet. Mittels Sozialraumanalysen und Gender-Mainstreaming sollte die hohe Lebensqualität für alternde Menschen in ihrem städtischen Wohnumfeld gesichert und bewahrt werden. sALTo stellte sich der Frage nach neuen Formen des politischen und gesellschaftlichen Handelns, indem der Stadtteil als Bezugsrahmen für den individuellen und gesellschaftlichen Umgang mit dem Altern gewählt wurde. Hauptzielgruppen von sALTo waren die "aktiven, gesunden Alten" oder die "Menschen im gesunden Rentenalter" mit dem Blick auf deren Lebenslagen. Für die Bearbeitung war ein interdisziplinärer Ansatz gefragt, da viele gesellschaftliche Aspekte berührt sind - Armut, Arbeit und Arbeitslosigkeit, Beschäftigung, Pflegedebatte, Bildung, Kosten des Gesundheitssystems, Integration, Wohnbau, Nahversorgung und Mobilität, öffentlicher Raum etc.

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104 S.

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Werkstattberichte; 96