"La révolution urbaine". Henri Lefèbvres Philosophie der globalen Verstädterung.
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DE
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Berlin
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Zusammenfassung
Die These einer globalen Urbanisierung beansprucht bei Lefèbvre eine umfassende geistige Konfrontation. Einerseits die praxisorientierte Ausrichtung der These der globalen Verstädterung, die am politischen und gesellschaftlichen Alltag dokumentiert wird, andererseits die philosophische Dimension, die Schaffung einer zweiten Natur, der urbanen, ausgehend von der ursprünglichen, der ruralen als Entfaltungsprozess des Menschen. Beiden Lesarten wird in der Arbeit Rechnung getragen. Die philosophische Ausrichtung wird anhand der Bezüge zum praktischen und theoretischen Umfeld sowie der Einbindung in das Gesamtwerk progressiv erarbeitet. Die Arbeit am Original, allein schon durch die zum Teil irreführenden Übersetzungen und die Sperrigkeit einiger Textpassagen unumgänglich, steht für die Intention einer Wiedergabe und einer Interpretation aus erster Hand. Methodisch begegnet die Arbeit der These der globalen Verstädterung mit einer Darstellung von "La révolution urbaine", um darauf aufbauend, zentrale Elemente und Aspekte erneut aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Im Laufe der Arbeit ergibt sich eine zunehmende Verdichtung, die es erlaubt, die These der globalen Verstädterung "fugenartig" darzustellen und zu deuten. Die Stadt als "oeuvre" und die globale Urbanisierung als "oeuvre total" zu bestimmen, erlaubt die "strategische Hypothese" der globalen Verstädterung über jede soziologische Dimension hinaus im "praxisphilosophischen" Zusammenhang zu deuten und Lefèbvre in philosophischen Kontext zu setzen. Der Bezug zur Gegenwart ergibt sich durch eine selektive Bestandsaufnahme, sowie den Versuch die These der Urbanisierung zu aktualisieren.
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Seiten
269 S.