Das Schillermuseum in Weimar. Ein Stadtbaustein der Ostmoderne

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DE

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Weimar

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ZLB: Kws 400/77

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Zusammenfassung

Als einziger Museumsneubau der DDR zwischen 1984 und 1988 errichtet, steht das Gebäude in der Weimarer Altstadt für eine selbstverständliche Architektur öffentlicher Bauten, die Stadt und Bau als einander ergänzende Teile eines Ganzen versteht. In der sich "die Anfänge einer neuen Baugesinnung" zeigen, die "noch nicht von der Vermarktungssucht nach dem Auffälligen beherrscht wurde" (Olaf Weber). Vor dem Hintergrund eines wachsenden Bewusstseins für das Erbe der "Ostmoderne" und die denkmalpflegerische Behandlung ihrer Bauten, steht das Schillermuseum beispielhaft für einen Wertewandel der Denkmalpflege: Im August 2017 ist das Schillermuseum für schutzwürdig erkannt und im März 2018 in das Denkmalbuch des Landes Thüringen eingetragen worden. Das Buch präsentiert erstmalig umfassend die Genese des Projekts, trägt bislang unbekanntes Archivmaterial zusammen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen. Neben der Dokumentation der Planungs- und Baugeschichte des Hauses selbst, sucht das Buch so auch nach einer Einordnung des Projekts in internationale Strömungen und thematisiert die Frage nach einer spezifischen (p)ostmodernen Sprache und diskursiven Architekturpraxis der DDR.

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256 S.

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