Gemeinsam entwickeln. Forschungsprojekt co-produzierte Grünzüge.

Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik

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Bielefeld

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0941-9225

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ZLB: Kws 740 ZB 6736

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Abstract

Mit der Gründung des Ruhrsiedlungsverbandes in den 1920er Jahren kam die Idee regionaler Grünzüge zwischen den Ruhrgebietsstädten auf. Formal wurde das Grünzüge-Konzept in Regionalplänen der 1960er Jahre etabliert. Der Masterplan Emscher Landschaftspark 2010 und der fast fertige Umbau der Emscher vom Abwasserkanal zum Fluss mit gutem ökologischen Potenzial komplettierten die sieben Nord-Süd-Grünzüge in Ost-West-Richtung. Der Fortbestand der Grünzüge ist jedoch bedroht. Der Strukturwandel des Ruhrgebiets ergab zwar viele Freiflächen, andererseits wird aber immer mehr Raum für die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung beansprucht und Kompensationsmaßnahmen finden häufig auf vorher landwirtschaftlich genutzten Flächen statt. Zudem wollen sich Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Gestaltung ihrer Umgebung einbringen. Die Frage, wie die gegensätzlichen Akteure gemeinsam die Grünzüge im Emschertal so gestalten können, dass alle Beteiligten davon profitieren, ist Thema des Forschungsprojekts "Co-produzierte Grünzüge als nachhaltige kommunale Infrastruktur (CoProGrün)", das in dem Beitrag vorgestellt wird. Das Projekt nutzt dafür das östliche Emschertal als Reallabor. Bis 2019 werden Partner aus Zivilgesellschaft, Kommunen und Unternehmen bei der Entwicklung von Projekten unterstützt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die RWTH University Aachen, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur als Projektkoordinator, den Regionalverband Ruhrgebiet (KVB), die Fachhochschule Südwestfalen, Fachbereich Agrarwirtschaft, sowie die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und die Urbanisten e.V. im Rahmen der Initiative "Kommunen innovativ" mit einer Fördersumme von 775.000 Euro.

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Fachzeitschrift für alternative Kommunalpolitik : AKP : Fachzeitschrift

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Nr. 1

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S. 40-42

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