Stadtbaukunst. Methoden ihrer Geschichtsschreibung.

Bäßler
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Bäßler

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Berlin

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ZLB: Kws 100,3/101

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Abstract

Städtebaugeschichte als Indikator für Spannungen im aktuellen Städtebau und für Orientierungskämpfe in einer als krisenhaft empfundenen Gegenwart ist stets auch ein Experimentierfeld für Entwicklungs-, Gestalt- und Geschichtsmodelle. Im Zentrum der Untersuchung stehen deutschsprachige Arbeiten aus den Disziplinen Geographie, Kunstgeschichte, Architektur und Soziologie, die im Verlauf des letzten Jahrhunderts zur Erhellung von Städtebaugeschichte beigetragen haben. Die Frage, wie eine lebenswert gebaute Umwelt beschaffen sein müsste, ist in keiner Zeit rasanter und grundsätzlicher immer wieder aufs Neue gestellt worden als im 20. Jahrhundert. Für den Blick auf Städtebaugeschichte ist damit die Frage verbunden, wie ihre Methoden auf die gesellschaftlichen Brüche reagieren, welche Kontinuitäten sich trotz oder wegen dieser aufzeigen lassen. Ausgehend von Camillo Sitte schlägt die Autorin einen Bogen bis zum Ausgang der 1980er-Jahre und zeigt im historischen Überblick die methodischen und begrifflichen Wandlungen des Gegenstands vor dessen geschichtlichen Hintergrund.

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396 S.

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