Schleswig-Holstein - das nördliche Bundesland. Räumliche Verortung als kulturelles Identitätskonstrukt.
Waxmann
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Waxmann
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DE
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Münster
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ZLB: Kws 820 SchleH/1
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DI
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Abstract
Schleswig-Holstein präsentiert sich gegenwärtig in seiner Selbstdarstellung gerne als nördliches Bundesland. Es bezeichnet sich nicht nur aufgrund seiner geographischen Lage als nördlich, sondern bemüht sich, mit einer Reihe sehr unterschiedlicher Aktivitäten den expliziten Bezug zum Norden zu akzentuieren. Der Norden meint dabei einmal sehr konkret den baltischen Raum, aber auch zugleich einen imaginierten Raum, der durch die Zuschreibung von bestimmten Merkmalen und Eigenschaften entsteht. Die Studie geht der Produktion solcher Bilder von Nördlichkeit in Schleswig-Holstein nach und zeigt auf, wie darüber Identität hergestellt wird und inwieweit nationales Selbstverständnis durch neue Identitätskonzepte überformt wird. Dabei werden zwei Aspekte in den Blick genommen: Zum einen die Frage nach der Produktion von Deutungen, die der verstärkten Orientierung Schleswig-Holsteins zum Norden zugrunde liegt. Den zentralen Ausgangspunkt der Analyse bildet hier die landespolitische Ebene. Zum anderen wird an den Beispielen des Flensburger Festivals folkBaltica und der Nordischen Filmtage in Lübeck untersucht, wie sich die diskursiven Deutungsangebote zu gesellschaftlichen und kulturellen Praxisfeldern in Schleswig-Holstein verhalten.
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220 S.
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Kieler Studien zur Volkskunde und Kulturgeschichte; 8