Soziologie der sozialen Ungleichheit im globalen Kontext

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Halle/Saale

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ZLB: 4-2006/1216

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Die Soziologie der sozialen Ungleichheit im globalen Kontext will die "Bedingungen der Möglichkeit einer weltgesellschaftlichen Öffnung der Soziologie der sozialen Ungleichheit" explorieren. Die Argumentation wird in dem in Druckfassung vorgelegten Vortrag als eine wissenschaftsinterne Diskussion aufgezogen. Teil I "Soziologie der globalen Ungleichheit ohne Resonanzboden" beklagt eine "Rezeptionssperre" der Forderung nach "weltgesellschaftlicher Öffnung", also das Beharren der Soziologen auf nationalstaatlicher und nationalgesellschaftlicher Begrenzung ihres Gegenstands. Teil II: "Neue Akzente in der globalen Armuts- und Ungleichheitsforschung" kommt zu der These, dass die ökonomische Armuts- und Ungleichheitsforschung im Lauf der Zeit immer "soziologischer" und damit für Soziologen anschlussfähiger geworden ist. Teil III "Die globale soziale Frage" sieht einen neuen weltsozialpolitischen Relevanz- und Handlungsrahmen im Entstehen, auf den die künftige soziologische Weltungleichheitsforschung sich beziehen kann, verneint aber die Frage, ob in der heutigen Welt eine "Polanyi-Konstellation" gegeben ist mit dem Hinweis auf ein Fehlen der sozialen Mitte in der globalisierten Welt. Diese "Prä-Polanyi-Konstellation" ist Gegenstand des IV. Teils goj/difu

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39 S.

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Der Hallesche Graureiher; 4/2006