Die Begründung der Fahrlässigkeitsstrafbarkeit durch Übernahmeverschulden - insbesondere im Straßenverkehr.
Köhler
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Datum
1998
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Herausgeber
Köhler
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Tübingen
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: 98/4373
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
DI
Autor:innen
Zusammenfassung
Übernahmeverschulden- oder -fahrlässigkeit liegt dann vor, wenn der Täter anhand seiner persönlichen Fähigkeiten und Kenntnisse hätte erkennen können, daß er den besonderen Anforderungen die mit der Übernahme verbunden sind, nicht gewachsen ist und diese Tätigkeit wahrscheinlich einen neuen Straftatbestand erfüllen wird. Wenn der Täter für eine völlige Ausschaltung des geistigen Steuerungsapparates nicht haftbar zu machen ist (z.B. Reflexbewegungen, Bewegungen im Schlaf, bei epileptischen Anfällen usw.), dann haftet er nach den Grundsätzen der Übernahmefahrlässigkeit, wenn er Anhaltspunkte hatte, daß ein derartiger körperlicher oder geistiger Defekt eintreten kann. Hinsichtlich des Verschuldens wird schon beim Vorverschulden der Schuldvorwurf an Umstände, die außerhalb des eigentlichen Geschehens liegen angeknüpft. Da diese Fahrlässigkeit in zahlreichen Lebensbereichen bedeutungsvoll ist (Arzthaftungsrecht, Berufsausbildungsrecht usw.), stellt die Autorin auch die Problematik im Zivilrecht dar, wobei besonders auf die Sorgfaltspflichten eingegangen wird. kirs/difu
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Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
XXXVI, 265 S.