Europäischer Mehrwert in der städtischen Dimension. Endbericht an das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MIL).

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Die brandenburgischen Städte stehen auch in Zukunft vor besonderen Herausforderungen. Im Rahmen des wirtschaftlichen Aufholprozesses des Landes sollen sie weiterhin ihre Rolle als Wachstumsmotoren, Impulsgeber für das ländliche Umland und siedlungsstrukturelles Rückgrat des Landes ausfüllen. Gleichzeitig sind sie aber mit wenigen Ausnahmen von teilweise erheblichen Schrumpfungsprozessen betroffen, die mit dem Wegzug jüngerer, in der Regel gut ausgebildeter Bevölkerungsgruppen eher zu einer wirtschaftlichen Schwächung führen. Trotz der erheblichen Aufwertungserfolge, die in den letzten zwei Jahrzehnten in Brandenburg durch die Städtebauförderung erreicht worden sind, ist die Situation der Kommunen auch weiterhin noch von erheblichen Strukturdefiziten gekennzeichnet, die sich durch die Kumulation von ökonomischen, sozialen, funktionalen und infrastrukturellen Mängeln und Problemlagen verschärfen. Das Land Brandenburg hat seine Stadtentwicklungspolitik in der Strukturfondsperiode 2007-2013 fortgeführt und im Rahmen des EFRE-OP (Operationelles Programm für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung) mit der kleinräumigen Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung (NSE) eine Maßnahme zur integrierten Stadtentwicklung aufgelegt. Die im Rahmen des EFRE-OP verankerte Maßnahme NSE ergänzt in Brandenburg die sechs Bund-Länder-Programme nach Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung (VV Städtebauförderung) und fokussiert sich dabei auf eine begrenzte Auswahl von Städten. Das übergeordnete Ziel der Maßnahme ist die Stärkung der Städte in Brandenburg als Wachstumspole und Anker für das Umland und die aktive Begleitung des sich weiter vollziehenden Strukturwandels.

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137 S.

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