Der Kobra-Effekt. Wie man Irrwege der Wirtschaftspolitik vermeidet. 4. Aufl.
Dt. Verl.-Anst.
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Dt. Verl.-Anst.
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 2002/586
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Abstract
Zu Zeiten der englischen Kolonialverwaltung soll es in Indien einmal zu viele Kobras gegeben haben. Um der Plage Herr zu werden, setzte der Gouverneur eine Prämie pro abgelieferten Kobra-Kopf aus. Die Inder sollten also Kobras einfangen, Wie reagierten Sie? Sie züchteten Kobras, um die Prämie zu kassieren. Die Frage der richtigen oder verfehlten Anreize ist eine Kernproblematik der Wirtschaftspolitik. Die Antwort darauf stellt die Weichen, richtig oder falsch. Auf die Anreizproblematik treffen wir überall: bei den Steuern, bei der Krankenversicherung, bei der Arbeitslosenunterstützung, der Sozialhilfe. Beispiel Arbeitslosigkeit: Erst wenn man fragen würde, wie zwischen dem Schutzbedürfnis für die Beschäftigten (Insider) und der Diskriminierung der Arbeitslosen (Outsider) abzuwägen sei, erhielte man auch ein Kriterium für Fehlanreize im Regelwerk der Arbeit und dafür, wie diese zu vermeiden sind. Statt sich jedoch solchen unangenehmen Fragen zu stellen, greift die Politik heute lieber "ad hoc" ein, sie liebt den "Quick fix": Holzmann in der Krise - der Kanzler ist da. Der Politiker wird zu einem Spontan-Krisenmanager. Auch Schröder verfolgt eine reaktive und nicht so sehr gestaltende Politik. Langfristig machen sich die kurzfristig überspielten wirtschaftlichen Zwänge jedoch immer bemerkbar - zu Lasten der Menschen. Nur eine Wirtschaftspolitik, die selbst langfristig angelegt ist, ist auch in der Lage, die richtigen Rahmenbedingungen für den Wettbewerb zu schaffen. difu
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292 S.