Lebensstilisierungen mit Öko-Eigenheimen. Eine explorative Studie anhand von Fallbeispielen aus dem Industrieviertel Niederösterreichs.

Cuvillier
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DE

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Göttingen

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ZLB: Kws 440/138

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DI

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Abstract

Wohnen in sog. Öko-Eigenheimen hat in Niederösterreich eine junge Geschichte. Die Erhebungen fallen, sowohl was das "harte" Segment des stofflichen Gehäuses, als auch was das "weiche" Segment seines Bewohnens betrifft, in eine frühe Entwicklungsphase. Die Studie fragt nach den Lebensstilen ihrer Bewohner. Theorieperspektivisch liegt der Fokus auf dem alltags- und materialitätsbezogenen Handeln von Akteuren. Operationaler Angelpunkt ist der empirisch konzipierte Ökologiebegriff des alltagssituativen Haushaltungs-Sinnes. Damit lassen sich Öko-Eigenheimwohnweisen entlang der Rekonstruktion von Sinn, im Hinblick auf bestimmte Praktiken, einordnen. Unter den Öko-Häuslebauern existieren drei Lebensstiltypen: die spirituellen Ökos, die idealistischen Ökos und die materialistisch-egoistischen Ökos. Lediglich der letztgenannte Typus lässt sich über das Modell des homo oeconomicus charakterisieren. Demgegenüber zeigen die spirituellen Ökos tiefenökologische Merkmale und teilen darüber hinaus mit den idealistischen Ökos bestimmte öko-ethische und öko-ästhetische Haltungen. Alle drei Typen sind autarkieaffin.

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260 S.

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