Flussgebietsmanagement nach EG-Wasserrahmenrichtlinie.

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Marburg

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ZLB: 2008/2830

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Abstract

Die im Jahr 2000 in Kraft getretene EG-Wasserrahmenrichtlinie setzt der Wasserwirtschaft ambitionierte Ziele: Bis 2015 sollen in der Europäischen Union grundsätzlich alle Binnen- und Küstengewässer sowie das Grundwasser einen "guten Zustand" erreichen. Dazu müssen die EU-Mitgliedstaaten bis 2009 für die nationalen und internationalen Flussgebietseinheiten Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme aufstellen, in denen festgelegt wird, wie dieses Umweltziel erreicht werden soll. Es wird das Verfahren BASINFORM zur Aufstellung von Maßnahmenprogrammen vorgestellt und am Beispiel einer Fallstudie zum Einzugsgebiet der Weißen Elster getestet. BASINFORM strukturiert Entscheidungsprozesse bei der Maßnahmenauswahl und beschreibt die einzelnen Arbeitsschritte. Es werden wissenschaftlich fundierte Vorschläge gemacht, wie die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie sinnvoll und praktikabel umgesetzt werden können. Dabei werden alle Phasen der Maßnahmenplanung angesprochen: Wie kann das Umweltziel sachlich und räumlich konkretisiert werden? Wie kann man sich einen Überblick über die jeweils möglichen Maßnahmen verschaffen? Wie können die ökologischen Wirkungen und die Kosten der Maßnahmen abgeschätzt werden? Wie können einzelne Maßnahmen zielführend miteinander kombiniert werden? Wie können dabei Kosteneffektivitäten berücksichtigt werden? Wie können Maßnahmenprogramme festgelegt werden? Und in welchen Situationen ist die Verfolgung weniger strenge Umweltziele oder eine Verlängerung der Fristen angezeigt und zu rechtfertigen?

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399 S.

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Ökologie und Wirtschaftsforschung; 75