Letzte Rettung Siedlungsbau. Aspekte zum Bau neuer Großwohnsiedlungen in Berlin.

Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Berlin

item.page.language

item.page.issn

0936-9465

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 104 ZB 6841
IFL: Z 582
BBR: Z 592
IRB: Z 1795

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Der Berliner Wohnungsmarkt ist seit mehreren Jahren stark angespannt und günstige Wohnungen sind ausgesprochen knapp. Ursachen wie auslaufende Bindungen für Sozialwohnungen, Privatisierung, Zweckentfremdung und nahezu ausgebliebener Wohnungsneubau bei permanenter Zuwanderung mündeten in diese Situation. Ende Januar 2016 stellte der Berliner Stadtentwicklungssenator Pläne für den zukünftigen Wohnungsbau in Berlin vor. Die Idee: 50.000 neue Wohnungen überwiegend in Form von Großwohnsiedlungen. Die Vorschläge erinnern an Pläne von Vorortsiedlungen zu Beginn der 1990er-Jahre, denn bereits damals wurde erwartet, dass die Bevölkerungszahl im wiedervereinigten Berlin innerhalb weniger Jahre rasant steigt. So erfahren die Ansätze zum Großwohnsiedlungsbau eine Renaissance, wobei weniger die "Platte" als Wohnform den Reiz ausmacht als vielmehr der verfügbare Baugrund sowie optimierte und günstige Bauverfahren. Dennoch ergeben Untersuchungen immer wieder, dass Großwohnsiedlungen bei den Bewohnern beliebter sind als von der Öffentlichkeit vermutet. Eine 50-jährige Genese kapitalistischer und sozialistischer Großwohnsiedlungen hat in Deutschland zu einem einmaligen Erfahrungsschatz geführt, der bei künftigen Projekten dringend Berücksichtigung finden sollte, um Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.

Description

Keywords

Journal

Planerin

item.page.issue

Nr. 2

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 63-64

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries