Sozialstrukturdaten zur Beschreibung der Lebenslage von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Universitätsstadt Gießen.
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DE
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Gießen
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SEBI: 2000/1469-4
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Zusammenfassung
Sozialberichterstattung ermöglicht der Verwaltung ein zielgenaueres Vorgehen insbesondere in der Jugendhilfe. Die Untersuchung liefert für die Stadt Gießen und ihre Stadtteile sozial- und jugendhilfepolitisch relevante Daten zu Bevölkerung, sozialer Lage und ausgewählten Leistungen in der Jugendhilfe durch Primär- und Sekundäranalysen. Gießen ist eine 'junge' Stadt, d. h. eine Stadt mit relativ hoher Geburtenrate, einem verhältnismäßig hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen und insbesondere mit einem hohen Anteil junger Erwachsener an der Wohnbevölkerung (Studentenzahl). Seit Anfang der 80er Jahre hat sich das Bild hinsichtlich der Armut in der Bundesrepublik verändert. In Gießen selbst ist eine hohe Arbeitslosenzahl von knapp 17% zu verzeichnen. Armut wird in der Untersuchung an Sozialhilfeleistungen (derzeit 8.971 Sozialhilfeempfänger) gemessen, dieser Maßstab ist allerdings relativ zu sehen. Er spiegelt nicht die reale Armutssituation der Stadt wider; diese wird in der Untersuchung höher vermutet. In manchen Stadtteilen und Wohnquartieren ist fast jedes 3. Kind im Sozialhilfebezug. Armut von Kindern und Jugendlichen stellen die Jugendhilfe vor erhebliche Herausforderungen, denn Einkommensarmut von Familien ist vielfach mit Beeinträchtigungen und Benachteiligungen hinsichtlich der familiären Sozialisationsbedingungen und der elterlichen Erziehungskompetenzen verbunden. sg/difu
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119 S.
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Materialien zur Jugendhilfeplanung ; 13