Migration und Demokratie.

Asanger
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Heidelberg

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ZLB: Kws 23/160

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Abstract

Die weltweiten Ströme von Flüchtenden haben das gesellschaftliche Klima auch in Deutschland verändert. Abschottung, Zäune, Schuldzuweisungen und Verschärfung der Asylgesetze, der Ruf nach einer "Obergrenze", sind die Antworten auf die große Zahl von Menschen. Die vor Verfolgung, Hunger, Armut und Krieg geflüchteten Menschen sind Bilder einer humanitären Krise. Diese Menschen auf der Wanderung werden von einer großen Anzahl der deutschen Bevölkerung, Junge wie Alte, willkommen geheißen. Der Ausspruch von Angela Merkel im August 2015 "Wir schaffen das", ist weltweit zu einem Fanal für Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft geworden. Dieser Ausspruch stand für eine offene, zivilisierte Gesellschaft, die ihre Bereitschaft ausdrückte, etwas von ihrem Wohlstand abzugeben, diesen Wohlstand mit Bedürftigen zu teilen. Die Beiträge behandeln den Zusammenhang von Heimatliebe und Angst vor dem Fremden. Sie liefern Vorschläge für die räumliche und sprachliche Integration und sinnvolle kulturelle Einbindung von Geflüchteten im Quartier. Und am Beispiel der Stadt Krefeld werden die Möglichkeiten und Grenzen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit geschildert.

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157 S.

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