Standardstädte. Ernst May in der Sowjetunion 1930-1933. Texte und Dokumente.

Suhrkamp
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Frankfurt/Main

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ZLB: Kws 104/103

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Abstract

Sowjetunion, Sommer 1930. Im ganzen Land entstehen neue Industriestandorte, die Regierung engagiert den Architekten Ernst May. Mit seiner "Brigade" ausländischer Spezialisten (darunter Margarete Schütte-Lihotzky, die Erfinderin der "Frankfurter Küche") soll er in großem Maßstab neue Arbeiterstädte errichten. Voller Enthusiasmus macht sich May an die Arbeit, plant "Standardstädte" und Typenbauten. Doch dann gerät er zwischen die Fronten von Modernisten und stalinistischen Historisten. Seine Hoffnung auf eine egalitäre und funktionale Moderne zerbricht. Gesammelte Texte, die in diesen Jahren von und über Ernst May erschienen, ergänzt durch Dokumente zur Situation Mays, sind abgedruckt. Gestützt auf neue Archivfunde, wird Mays tatsächliche Stellung im sowjetischen Städtebau, die Hintergründe seiner Ablösung und seine zunehmende Distanz gegenüber dem sowjetischen Experiment dargestellt.

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552 S.

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Edition suhrkamp; 2643