Besser als die Vorgaben. Stadtentwicklung.

Eppinger
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Eppinger

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: 4-Zs 3025

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Abstract

Die Energie- und Wasserkosten bilden in den kommunalen Haushalten eine wesentliche Größe. Die Stadt Nürnberg beispielsweise hatte im Jahr 2009 in diesem Bereich Ausgaben in Höhe von 33 Millionen Euro. Die bekannten Preissteigerungsraten vorausgesetzt, würde man im Jahr 2028 etwa den dreifachen Betrag für den Energie- und Wasserbezug aufwenden müssen. Energetische Standards sind ein gutes Instrument, um Kostensicherheit bei den Betriebsausgaben für kommunale Gebäude und gleichzeitig eine hohe Qualität im Hochbau zu erreichen. Energiesparendes Bauen und Sanieren sollte sich daher im kommunalen Bauwesen zum Qualitätsmerkmal, gleichrangig neben Funktion, Gestaltung oder statischen Erfordernissen, entwickeln. In Nürnberg wurden erstmalig im Februar 2007 im Zusammenhang mit der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) durch den Bau- und Vergabeausschuss des Stadtrates energetische Standards festgelegt, die ein etwa 30 Prozent höheres energetisches Niveau vorschrieben, als in der EnEV gefordert. Als Reaktion auf die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) wurden dann die weiterentwickelten Nürnberger "Energetischen Standards zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen und Sanieren bei städtischen Hochbaumaßnahmen" beschlossen, die in dem Beitrag beschrieben werden. Der Katalog der energetischen Anforderungen an kommunale Bauten besteht aus drei Teilen. Der erste umfasst die Definition von Standards für Neubau- und Sanierungsmaßnahmen im Passivhausstandard. Der zweite Teil der energetischen Standards umfasst die Anpassung der Planungsvorgaben aus dem Jahr 2007 an die aktuellen Gegebenheiten, wobei besonders auf die Praxistauglichkeit geachtet wird. Der dritte Teil gibt Hinweise für den Umsetzungsprozess. Ein unabdingbares Element ist dabei das Wirtschaftlichkeitsgebot.

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Der Gemeinderat

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Nr. 10

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S. 48-49

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